Nichts als Meisterstücke

Entlang der wichtigen Eckpunkte des Kirchenjahres – Ostern, Pfingsten und der Epiphaniaszeit – bietet das Konzert vier Werke aus Bachs frühem Leipziger Kantatenschaffen, die exemplarisch für die gottesdienstliche Leipziger Hochkultur unmittelbar nach der Übernahme des Thomaskantorats durch Bach stehen: Die reiche Festtagsbesetzung der Oster- und Pfingstkantaten BWV 31 und BWV 74 (neben den Streichern mit bis zu drei Trompeten, drei Oboen und Pauken) trägt der Bestimmung der Werke für die beiden Hochfeste des Kirchenjahres Rechnung. Gleiches gilt für die Epiphaniaskantate »Sie werden aus Saba alle kommen«, BWV 65; auch hier ist die klangprächtige Ausgestaltung des Werkes mit zusätzlichen Hörnern, Blockflöten und Jagdoboen der besonderen Bedeutung des Dreikönigsfests zu Bachs Zeit zu verdanken.
 
Johann Sebastian Bach
"Der Himmel lacht! Die Erde jubilieret!", Kantate BWV 31 
 
"Mein Gott, wie lang, ach lange", Kantate BWV 155 
 
"Sie werden aus Saba alle kommen", Kantate BWV 65 
 
"Herr, wie du willst, so schick's mit mir", Kantate BWV 73 
 
"Singet dem Herrn ein neues Lied", Kantate BWV 190 
 
Joanne Lunn, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Benjamin Bruns, Tenor
Peter Kooij, Bass
Knabenchor Hannover
Emilio Percan, Konzertmeister
Jörg Breiding, Dirigent

Zurück